Biodiversitätsverlust schreitet fort – Bericht Europäische Kommission

Wird die EU ihr Ziel, den Artenverlust bis 2010 zu stoppen, erreichen?

Dem Bericht der Europäischen Kommission zufolge, der sich mit den Lebensräumen und Arten, die unter der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie geschützt werden, befasst, wird dies schwer werden. Denn laut Bericht ist nur ein kleiner Teil der unter der Richtlinie geschützten Arten in gutem Zustand.

Unter dem größten Druck stehen die Lebensraumtypen Grasland, Feuchtgebiete und Küstenregionen. Verwantwortlich dafür sind in erster Linie die Intensivierung der Landwirtschaft, der Klimawandel sowie der Tourismus. Erfreulich ist, daß sich die Populationen mancher unter der Richtlinie geschützten Tiere – wie Wolf, Luchs, Biber und Otter – in Teilen der EU erholen konnten. Dem gegenüber aber steht ein Großteil der beobachteten Arten, die nach wie vor bedroht sind. Die unter der Richtlinie festgelegten Schutzmechanismen erweisen sich einerseits als positiv, andererseits gilt es noch viel Arbeit zu leisten.

So sollte z.B. das Natura 2000 Netzwerk vervollständigt und verbessert werden. Zudem hält die Kommission die Mitgliedstaaten an, mehr gegen den Artenverlust zu unternehmen und zudem besseres Monitoring zu betreiben.

Den Bericht in englischer Sprache finden Sie hier

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