LAG Vorarlberg: Montafoner Museen richten sich neu aus
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Ziel des Projektes Montafoner Museen ist es, ein bedarfsorientiertes und praxiserprobtes Entwicklungskonzept für das Heimatmuseum und die übrigen Museen des Montafons im Sinne einer Vernetzung der Museums- und Kulturlandschaft Montafon zu schaffen. 2009 wurde das Entwicklungs-Konzept MuseumNEU adaptiert, mit Hilfe
eines Archtekturwettbewerbes konnte eine Architektonische
Neuorientierung des Museums am Standort Schruns geschaffen werden, es
wurden praxisnahe Modelle für die zukünftige Nutzung der Außenstellen
erprobt und neue qualifizierte Personen in den Außenstellen, besonders
in Bartholomäberg eingeschult. Durch die Bearbeitung des Themas mit vielen Beteiligten war eine
hohe Abstimmung notwendig. In 27 Workshops, Arbeitskreisen,
Gesprächskreisen, Experteninputs, Ergebnis-Feedbacks in einem
anregenden und partizipativen Mix zwischen Erfahrungsexperten
(Museumsteam) und Fachexperten (aus Geschichte, Museologie,
Architektur) wurde das Vorhaben MuseumNEU auf breiter Basis
kommuniziert und durch die Exptertengespräche eine Zukunftsorientierung
erreicht. Projektorientiertes PraxisjahrDas projektorientierte „Praxisjahr“ mit den vier Museumsteams hat
sich als außerordentlich effizient erwiesen, die Motivation der
Mitarbeiterinnen positiv beeinflusst und ihnen wertvolle
Praxiserfahrungen ermöglicht. Sie haben dadurch auch eine ausgeprägte
Bindung an „ihr“ Haus entwickelt, gleichzeitig aber auch ein
Verständnis für die Gesamtheit der Montafoner Museums- und
Kulturlandschaft entwickeln können. Aus diesen Erfahrungen hat sich der allseitige Wunsch entwickelt, auch im Projektjahr 2010 den eingeschlagenen Weg fort zu setzen, das heißt: Ein Jahresthema als inhaltliches Dach für alle vier Hausprojekte zu definieren (das Thema „Katastrophen im Montafon“) und dies mit einem starkem Vernetzungs-Charakter, bei vier inhaltlich differenzierten Akzentuierungen. Museum Schruns Architektonische Neuorientierung
Das Siegerprojekt des Architektur Wettbewerbs von Marte.Marte Architekten zeichnet sich durch außerordentliche Konsequenz aus. Es dürfte im Montafon einen zukunftsweisenden Akzent zu Qualitätsarchitektur setzen. Gleichzeitig hat sich heraus gestellt, dass ein solches Projekt im Montafon einer umfassenden Vermittlungs- und Informationsebene und einer substanziellen Bewusstseinsentwicklung bedarf. Deshalb sind für das Projektjahr 2010 ganzjährig die Montafoner Architekturgespräche geplant. In Form von Exkursionen, Workshops, Diskussionsrunden, Vorträgen und anderen Vermittlungsformen sollte die Umsetzung des Siegerprojektes begleitet werden. Dazu wird in diesen Wochen (Stand Februar 2010) ein detailliertes Programm entwickelt. |

