INNVIERTEL - vom Inn zum Kobernaußerwald

Die LEADER Region Innviertel vom Inn zum Kobernaußerwald besteht aus 35 Gemeinden mit gesamt 57.430 EinwohnerInnen in den Bezirken Ried und Braunau. Sowohl Flächenanteil als auch Anteil der Bevölkerung an der Gesamtregion sind ausgewogen auf die einzelnen Gemeinden der Region verteilt. Die Lage der Region im überregionalen Kontext ist bestimmt durch die Nachbarschaft zu Bayern mit dem bayerischen Bäderdreieck (Bad Birnbach, Bad Griesbach, Bad Füssing) sowie den Bezirksorten Ried und Braunau.


Beschreibung der Region - Beschreibung der LAG - Ziele - Strategie - Entwicklungsschwerpunkte

Beschreibung der Region

Die Region wird naturräumlich und landschaftlich vom Inntal im Norden, dem flachwelligen Relief des Inn- und Hausruckviertler Hügellands sowie dem Kobernaußerwald im Süden geprägt und verfügt somit über einen unverwechselbaren naturräumlichen Charakter. Der Inn ist ein ökologisch und ornithologisch äußerst wertvolles Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung (Natura 2000 FFH-Gebiet „Auwälder am Unteren Inn“). Der Kobernaußerwald gehört zusammen mit dem Hausruckwald zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Mitteleuropas. Die Kulturlandschaft des Inn- und Hausruckviertler Hügelland wird von Ackerbau und Grünlandnutzung bestimmt. Auffallend sind zudem zahlreiche, ökologisch bedeutsame Streuobstbestände.

Die Region bietet touristische Angebote vor allem im Bereich Radfahren, Wandern sowie Leitbetriebe im Bereich Gesundheit und Wellness.

Die Region misst dem sorgsamen Umgang mit Ressourcen und dem Einsatz erneuerbarer Energieträger grundsätzlich einen hohen regionalen Stellewert zu und kann auf zahlreiche Ressourcen in der Region zurückgreifen. Nahezu in jeder Gemeinde werden bereits erneuerbare Energieträger von der Wasserkraft über Biogas, Biomasse bis hin zu Geothermie, Fernwärme, sowie Solaranlagen und Windkraft eingesetzt.


Beschreibung der LAG

Die lokale Aktionsgruppe „Innviertel – vom Inn zum Kobernaußerwald“ agiert auf rechtlicher Basis eines Vereins. Der Regionalverein Innviertel – vom Inn zum Kobernaußerwald setzt sich aus folgenden Organen zusammen:

> Vollversammlung (offizieller Vertreter der Mitgliedsgemeinden (Bgm.); je 2 weiteren Personen
   aus den Mitgliedsgemeinden für die Fachbereiche Landwirtschaft, Wirtschaft, Soziales oder
   Kultur; je 1 Vertretung BH, WK, LK, AK; je 1 Vertretung der Tourismusverbände in der Region;
   fördernde Mitglieder

> Vereinsvorstand (9 Personen als VertreterInnen der ordentlichen Mitglieder, die in der 
   Vollversammlung gewählt werden)

> Fachbeirat (mind. 10 Personen aus den Themenfeldern: Tourismus, Kultur, Landwirtschaft, 
   Natur & Lebensraum, Energie sowie je eine Vertretung von BH, WK, LK, AK

> Kontrollausschuss: Rechnungs- & Projektprüfung (4 Personen aus Vollversammlung)


Ziele - Strategie - Entwicklungsschwerpunkte

1. Tourismus:
    Entwicklung des Innviertels vom Inn zum Kobernaußerwald zu einer Region mit
    unverwechselbaren touristischen Angeboten, die einen klaren Bezug zu regionalen Potenzialen
    aufweisen (Wald, Wasser, …) und zu einer Steigerungen der Nächtigungszahlen und
    Tagesbesuche beitragen.

2. Landwirtschaft:
    Positionierung der Landwirtschaft als Basis für hohe Lebensqualität. Stärkung des Images und
    Selbstbewusstseins durch erfolgreiche Erzeugung und Vermarktung landwirtschaftlicher
    Produkte sowie regionale Energieversorgung durch Rohstoffe aus der Landwirtschaft.

3. Natur- & Lebensraum:
    Naturraum und Kulturlandschaft erlangen hohen Stellenwert in der Bevölkerung und werden mit
    besonderem Fokus auf die regionalen Besonderheiten (z.B. Inn / Kobernaußerwald) in ihrer
    Erlebbarkeit zugänglich gemacht.

4. Kultur:
    Die Kulturregion Innviertel, geprägt von Tradition und Moderne, wird über die Region hinaus
    wahrgenommen und bietet Raum zur kreativen Entwicklung und Sichtbarmachung regionaler
    Potenziale.

5. Energie:
    Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe (z.B. Energie) und Entwicklung der Region zur
    Modellregion mit neuen Zukunftschancen für regionale Arbeitsplätze.

6. Gewerbe & Handwerk:
    Steigerung der regionalen Wertschöpfung durch branchenübergreifenden Aufbau
    funktionierender Netzwerke.

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