Region uwe (Urfahr West)

Die Region uwe (Urfahr West) wurde im Jahr 2002 als Zusammenschluss von 9 Gemeinden gegründet. In ihrer heutigen Zusammensetzung umfasst sie die Gemeinden Eidenberg, Lichtenberg, Feldkirchen, Goldwörth, Gramastetten, Ottensheim, Puchenau, St. Gotthard und Walding.

Beschreibung der Region - Beschreibung der LAG - Ziele - Strategie - Entwicklungsschwerpunkte

Beschreibung der Region

Die Region uwe (Urfahr West) liegt im Bezirk Urfahr Umgebung und grenzt im Osten durch die Gemeinden Puchenau, Gramastetten und Lichtenberg unmittelbar an die Landeshauptsstadt Linz. Im Süden bildet die Donau eine natürliche Grenze zu den Bezirken Linz-Land und Eferding. Hier bestehen durch die Donaufähre von Ottensheim nach Wilhering und die Brücke von Feldkirchen nach Aschach Verbindungen. Die Region wird durch die B127 geprägt, die die Hauptverkehrsader vom westlichen Mühlviertel nach Linz darstellt. 

Die Topografie des südlichen Bereiches ist geprägt durch die Donau und ihre Zuflüsse, der nördliche Bereich weist die typische Mühlviertler Hügellandschaft auf. Dementsprechend erstreckt sich die Region von 262 m auf 927 m Seehöhe.

In den 9 Gemeinden (185 km2 Fläche) leben ca. 30.000 Menschen. Die Region uwe ist durch einen starken Bevölkerungszuwachs gekennzeichnet, so betrug die Bevölkerungszunahme zwischen 1981 und 2001 beinahe 30%.

Was zeichnet uwe aus?

  • Die Kulturlandschaft mit ihrem hohen Wert für Erholungssuchende und SportlerInnen.
  • Die Landwirtschaft, Handwerksbetriebe und kreativen Kleinunternehmen mit ihren hochwertigen Produkten und Dienstleistungen.
  • Die gut ausgebildeten BürgerInnen mit ihren Ideen, ihrem Knowhow und ihrer Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln.
  • Zusammenarbeit mit klaren Prinzipien: Nachhaltigkeit, BürgerInnenbeteiligung, Offenheit und Vielfalt.

Beschreibung der LAG

Obmann Bgm. Wolfgang Haderer (Puchenau)

ObmannstellvertreterInnen

Bgm. Franz Allerstorfer (Feldkirchen)

Bgmin. Ulrike Böker (Ottensheim)

Vzbgm. Dr. Günter Mayr (Walding)

Der Obmann und seine StellvertreterInnen bilden das Präsidium. Dieses tritt 1x monatlich zusammen und bereitet Vorstandsentscheidungen vor.

LAG/Vorstand

Der Vorstand setzt sich aus 23 Personen zusammen, darunter die (Vize)Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden, Vertreter der Interessensvertretungen, regionalen Netzwerke und Anspruchsgruppen.

Aufgaben

  • Vertretung der Region
  • Leitbild- und Strategieentwicklung und -umsetzung
  • Entscheidung über die Umsetzung von Projekten
  • Kommunikation und Koordination
  • Einsatz einer Geschäftsführung
  • Langfristige (finanzielle) Absicherung der Region

Sitzungsintervall:  ¼ - jährlich

Generalversammlung

Die Generalversammlung setzt sich aus VertreterInnen der uwe-Gemeinden und unserer fördernden Mitglieder zusammen. Sie tritt 1x jährlich zusammen, wählt die Vorstandsmitglieder, genehmigt den Jahresbericht, entlastet den Vorstand und nimmt neue Mitglieder auf. 

Ausschuss für Chancengleichheit

Zusammensetzung: VertreterInnen Frauen, Jugend, Senioren

Aufgaben

  • Sicherstellung der Berücksichtigung der Anspruchsgruppen bei Projekten
  • Kommunikation: laufende Projekte, Neuigkeiten,…

Ausschuss für Beteiligung, Vernetzung und Kommunikation

Zusammensetzung: VertreterInnen Beteiligung, Vernetzung und Kommunikation

Aufgaben

  • Sicherstellung der Vereinbarkeit mit den Prinzipien der Region uwe bei Projekten
  • Sicherstellung interdisziplinärer Arbeitsgruppen, angemessener Beteiligung, offener Kommunikation in Projekten und im laufenden Betrieb der Region 

Leitbild-Ausschuss

Zusammensetzung: VertreterInnen Leitidee und Qualität, VertreterInnen der 4 Elemente, Vereinsfunktionäre, koopt. Experten

Aufgaben

  • Überprüfung der Vereinbarkeit von Projekten mit der Strategie
  • Sicherstellung der Nachhaltigkeit, thematischen und geografischen Ausgewogenheit bei Projekten
  • Kommunikation: laufende Projekte, Neuigkeiten,…
  • Vernetzung

Ausschuss für Qualitätssicherung

Zusammensetzung: VertreterInnen Leitidee und Qualität, Obmann / Obfrau, GeschäftsführerIn

Aufgaben

  • Qualitätssicherung laut BSC Regio und dem Qualitätssicherungssystem von Bund & Land

Geschäftsführung

Geschäftsführerin Mag. Barbara Krennmayr (25 Wochenstunden)

Assistentin Renate Hofer (20 Wochenstunden)

Aufgaben

  • Koordination des Netzwerkes „Region uwe“
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
  • Projektbetreuung
  • Initiierung von und Mitarbeit bei Projekten im Regionsinteresse nach Auftrag durch die LAG
  • Beratung bei Leader-Projekten von externen Projektanten
  • Vor – und Nachbereitung der LAG-Sitzungen und Generalversammlungen in Abstimmung mit dem Obmann
  • Organisation der 2jährlichen Schwerpunktjahre
  • Recherchen aktueller Trends in den Kernkompetenzen und der Leitidee, Aktivitäten von Partnern und Bereitstellung in Form eines regionalen Wissensspeichers
  • Controlling
  • Büroorganisation

 Ziele - Strategie - Entwicklungsschwerpunkte

Leitbild der Region uwe

Juni 2007

 

Linz und uwe. uwe und Linz.

 

Das Gallierprinzip: Eine kleine Gemeinschaft widersteht der Sogkraft einer prosperierenden Industriestadt. Sie pocht auf ihre eigenständige Entwicklung und befindet sich doch im ständigen Austausch mit ebendieser Stadt. Ein exemplarisches Konzept für die Erhaltung und nachhaltige Weiterentwicklung von ländlichem Raum am Rande dynamischer Großstädte.

  

Das bedeutet für uns:

 

Wir wollen von der Nähe der Stadt profitieren, als ein ernstzunehmender Partner, der auch selbst viel zu bieten hat. Dabei grenzen wir uns klar ab, um nicht vereinnahmt und zur anonymen halburbanen Siedlungslandschaft zu werden, in der Einkaufszentren, Baumärkte, Autohändler und Reihenhaussiedlungen überhandnehmen und unser Landschaftsbild prägen.

 

Wir wollen uns gegenüber einer ausufernden Großstadt behaupten, durch…

  • eigene, attraktive Bildungs-, und Arbeitsplatzangebote insbesondere für unsere Jugendlichen,
  • eigenständige Kultur-, Freizeit- und Einkaufsangebote,
  • bedarfsorientierte soziale Dienstleistungen für alle Altersgruppen,
  • bewussten Erhalt der dörflichen Strukturen.

 

Gleichzeitig gilt es, unsere Stärken zu erhalten, auszubauen und unseren Bürgern und Nachbarn ins Bewusstsein zu bringen:

  • Die Kulturlandschaft mit ihrem hohen Wert für Erholungssuchende und Sportler.
  • Die Landwirtschaft, Handwerksbetriebe und kreativen Kleinunternehmen mit ihren hochwertigen Produkten und Dienstleistungen.
  • Die gut ausgebildeten BürgerInnen mit ihren Ideen, ihrem Knowhow und ihrer Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln.

 

Dazu streben wir die regionale, nationale und internationale Vernetzung mit vergleichbaren Regionen und Randzonen an.

Die 4 Elemente unserer Ausrichtung:

 

Erde - Kulturlandschaft

Wir erhalten unsere schöne, vielfältige Kulturlandschaft mit ihren Wiesen, Feldern, Flussregionen und Wäldern und bauen die Nutzungsmöglichkeiten für Kultur, Sport, Freizeit und Erholung aus.

 

Luft - Lernen und Entwicklung

Wir wollen uns als Gesellschaft weiterentwickeln, indem wir vernetztes Denken und den Umgang mit der Vielfalt unseres „Netzwerkes Region uwe“ lernen.

Feuer - Kreativität

Wir unterstützen bestehende und neue Kreativbetriebe in unserer Region und schaffen vielfältige Kulturangebote im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne – Kunst und Kultur im Gasthaus, am Bauernhof, auf der Naturbühne, in kommunalen Veranstaltungszentren, usw.

 

Wasser - Bewegung

Wir arbeiten am Ausbau, der Vernetzung sowie der Vermarktung unserer regionalen Sportangebote und setzen uns für eine nachhaltige Verbesserung der regionsinternen und –übergreifenden Verkehrslösungen ein.

 

Grundsätze unserer Zusammenarbeit: 

  • Wir sind offen für innovative Ideen und gestalten Veränderungen aktiv mit.
  • Wir berücksichtigen bei unseren Entscheidungen deren vorhersehbare langfristige Auswirkungen (Nachhaltigkeit).
  • Wir kommunizieren und informieren offen.
  • Wir binden alle interessierten und betroffenen BürgerInnen, Vereine und Organisationen, Unternehmen der Region sowie überregionale Organisationen und Partner in unsere Arbeit ein.
  • Wir achten auf thematische und demografische Ausgewogenheit (z.B. Gender Mainstreaming).
  • Wir stellen das Gemeinwohl vor Einzelinteresse. Trotzdem erkennen wir an, dass auch für einzelne Personen und Organisationen, die sich engagieren, Nutzen entstehen darf.
  • Wir stellen die Vielfalt vor die Einfalt und erkennen Unterschiedlichkeiten an.

Diese Grundsätze der Zusammenarbeit sind in den Regeln und Prinzipien der Zusammenarbeit näher ausgeführt.

 

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