HansBergLand
Beschreibung der Region - Beschreibung der LAG - Ziele - Strategie - Entwicklungsschwerpunkte
Beschreibung der Region
Die Region HansBergLand liegt im oberen Mühlviertel und besteht aus 11 Mitgliedsgemeinden, wovon zehn Gemeinden zum Bezirk Rohrbach gehören und die elfte Gemeinde (Herzogsdorf) dem Bezirk Urfahr zuzuordnen ist.
Die Region liegt sehr zentral und ist über die Anbindung B127 und die Mühlkreisbahn gut erreichbar. Vor allem die Nähe zur Landeshauptstadt Linz ist daher relativ gering. Weitere Zentren wie Rohrbach, Wels, Freistadt und Passau liegen im Nahbereich der HansBergLand-Gemeinden. Die Gemeinde St. Stefan am Walde grenzt noch zusätzlich an die Grenze des EU-Mitgliedsstaates Tschechien.
In der Region leben rund 14.200 Menschen. Die Fläche beträgt 201,80 km².
Beschreibung der LAG
Ziele - Strategie - Entwicklungsschwerpunkte
Klar definiert wurde in welche Richtung sich die Region entwickeln soll und als Vision wurde daher die „Entwicklung zur Bio-, Genuss- und Gesundheitsregion HansBergLand“ festgelegt.
Regionsziele sind:
- Alles, außer gewöhnlich
- Wertschöpfung in der Region erhöhen
- Wir wollen langfristig eine lebenswerte Region sein.
Die regionale Entwicklungsstrategie setzt auf nachstehende Kernkompetenzen und Schwerpunkte (Aktionsfelder):
Entwicklungsschwerpunkte
Textiles und Kultur
-
Die Region soll sowohl national als auch international als textiles Zentrum bekannt sein.
- Erhöhung der Wertschöpfung von Textilprodukten.
- Der Erhalt der vorhandenen und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen im Bereich der Textilverarbeitung.
- Schaffung von zusätzlichen Einkommensquellen für landwirtschaftliche Betriebe.
- Etablierung der Region als eines der führenden Fortbildungszentren für diverse textile Themenschwerpunkte in Österreich und den angrenzenden Ländern.
Das Bewusstsein für qualitativ hochwertige Textilprodukte soll verbessert werden. - Etablierung der Region als einen Ort für zeitgenössische Textilkunst.
Bewusstmachung der textilen Vergangenheit und ihrer existentiellen wirtschaftlichen und kulturellen Bedeutung für die Region. - Einrichtung eines Leinenkompetenz-Zentrums.
Vernetzung und Vermarktung der vielfältigen Kulturangebote.
Hopfen
- Innovative Hopfenprodukte und Angebote entwickeln und vermarkten.
- Steigerung der Produktions- und Absatzmenge.
- Der Mühlviertler Hopfen ist eine anerkannte Qualitätsbezeichnung.
- Regionsmarketing und Bewusstseinsbildung für den Mühlviertler Hopfen.
Energie
- Es sollen alle 11 Gemeinden des Hansberglandes Klimabündnisgemeinde werden.
- Erklärtes Ziel ist es, die Energiebilanz im Hansbergland bis 2020 auf 0 zu senken. Das heißt, dass die zufließenden und die abfließenden Energien ausgeglichen sind.
Frauen/Jugend/Senioren
- Bei der Initiierung von Projekten erfolgt eine Berücksichtigung auf eine thematische und demografische Ausgewogenheit (z.B. Frauen).
- Der Aufbau bedarforientierter Qualifizierungsangebote zur Aus- und Weiterbildung für Frauen und Jugendliche.
- Wir sind eine lebenswerte Region für alle Generationen.
Tourismus
- Auf- und Ausbau des Ausflugs,- Ökö- und Gesundheitstourismus.
Land- und Forstwirtschaft
- Wir wollen die Verarbeitung, Herstellung und Vermarktung vorhandener und neu entwickelter Produkte forcieren.
- Bewusstsein schaffen für Landwirtschaft, Lebensmittel, Umwelt, Nachhaltigkeit und .Kreislaufwirtschaft.
- Die Erhaltung der Kulturlandschaft soll sichergestellt werden.
Erhöhung des Anteils von biologisch bewirtschafteter Fläche.
Gesundheit/Soziales
- Wir sind eine lebenswerte Region für Menschen in allen Lebenslagen.
- Aufbau eines innovativen Fitness- und Selfnessprogramms (Körper, Seele und Geist) für HansBergLand-BewohnnerInnen und BesucherInnen der Region.
- Bewusstseinsbildung im Hinblick auf Entspannung und Entschleunigung (schöne Natur, Ruhe, Wohlfühlen, Essen, Wandern, …).
Gewerbe/Arbeit/Bildung/Dorfentwicklung
- Schaffung eines gemeinsamen Gewerbegebietes damit durch Betiebsansiedelungen zusätzliche Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden können.
- HansBergLand soll eine Handwerker-Region und eine moderne Region für Zukunftstechnologien werden.
- Aufbau bedarforientierter Qualifizierungsangebote zur Aus- und Weiterbildung.
- Forcierung der Selbstständigkeit für innovative Arbeitnehmer.
- Erhalt der dörflichen Strukturen und der Ortszentren.
- Sicherstellung der Nahversorgung in der Region.


