Mühlviertler Alm
Die LAG Mühlviertler Alm besteht seit der ersten Einreichung im Jahre 1995. Damals umfasste der Regionalverband acht Gemeinden, was dem Gerichtsbezirk Unterweißenbach entsprach. Nach der neuerlichen Bewerbung für Leader, bewirbt sich der Regionalverband nun mit zehn Gemeinden für das Leader Programm. In den vergangenen vier Jahren erfolgten zwei Erweiterungen.
Der Verband Mühlviertler Alm setzt seit seiner Gründung 1993 das Ziel der ganzheitlichen, vernetzten Regionalentwicklung um. Mit der Erklärung zur „Lebensregion Mühlviertler Alm“ soll dieser verantwortungsvolle Entwicklungsansatz weiter verfolgt werden.
Beschreibung der Region - Beschreibung der LAG - Ziele - Strategie - Entwicklungsschwerpunkte
Beschreibung der Region
Die Mühlviertler Alm setzt sich aus zehn Gemeinden zusammen. Die Gemeinden der Region Mühlviertler Alm liegen im Nordosten des Mühlviertels und grenzen direkt an das Waldviertel an. Die Entfernung zum Linzer Zentralraum beträgt in den südlichen Gebieten 50 bis 70 km und in den nördlich gelegenen Gemeinden 70 bis 90 km. Die durchschnittliche Entfernung in die Bezirksstadt Freistadt beträgt rund 35 km. Seehöhe der Gemeinden: 500 m bis über 1000 m (Liebenau: höchstgelegenen Gemeinde OÖ).
Aus Sicht der Landwirtschaft ist nach Norden (Hochlagen bis 1000 Meter Seehöhe) hin eine fast reine Grünlandwirtschaft festzustellen. In den südlichen Gebieten herrscht eine Acker-Gründlandwirtschaft vor. Marktfrüchte werden kaum angebaut.
Die Region zeichnet sich seit Jahren als Bioregion aus. Mit rund 24 Prozent Biobetrieben liegt dieser hohe Wert oberösterreichweit an erster Stelle im Verhältnis Biobetriebe zu konventionell wirtschaftenden Betrieben. Das Marktpotential ist für den Absatz von Bioprodukten gegeben. Der Preisunterschied bzw. der Bioaufschlag ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Generell ist der hohe Biobetriebsanteil mit Sicherheit auch auf die Entwicklung der Biomarke „URKRAFT“ vor rund zehn Jahren zurückzuführen.
Beschreibung der LAG
Von den 16 entscheidungsbefugten Mitgliedern kommen fünf aus der Kommunalpolitik, drei aus einer regionalen Gebietskörperschaft, acht aus der Zivilgesellschaft, drei sind aus Interessensvertretungen.
Folgende Themen werden durch das Gremium abgebildet:
Chancengleichheit, Landwirtschaft, Wirtschaft, Jugend, Tourismus, Gemeinde, Standort, Bildung, Umwelt
Rund um den Regionalverband hat sich ein breites Netzwerk aufgebaut, das unterstützend für den Verband mitwirkt.
Entscheidendes Gremium der Leader-Region ist der Leader-Vorstand (LAG). Der Vorstand übernimmt die Geschäftstätigkeit für die Vereinsmitglieder. Mit Beschluss der Vollversammlung vom 17. April 2007 wurde der Vorstand mit den Aufgaben der LAG betraut.
Der Vorstand hat als regionales Instrument ein Leadermanagement in Form eines Regionalbüros mit Sitz in Unterweißenbach eingerichtet. Dieses Büro hat sich bereits in den Perioden LEADER II und LEADER+ bewährt. Die LAG bedient sich eines/einer Manager/in. Zusätzlich unterstützt ein Sekretariat die Tätigkeiten und Maßnahmen im Management.
Stärken - Chancen - Entwicklungsschwerpunkte
Stärken
- höchster Anteil an Biobetrieben in OÖ
- langjährige Erfahrung bei Kooperationsprojekten
- geringster agrarischer Strukturwandel in Oberösterreich
- vielfältiger Branchenmix in der Wirtschaft
- Top Arbeitskräfte
- Kompetenzzentrum Wanderreiten
- Gesundheitstourismus (Lebensquell Bad Zell)
- starker gesellschaftlicher Zusammenhalt
- feingliedriges Beziehungs- u. Betreuungsnetz
- kirchliche Jungendarbeit und Jungendtankstelle Mühlviertler Alm
Chancen
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Etablierung als Biokompetenzregion
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Schaf-Biolämmerproduktion als Alternative zur Rinderhaltung
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Steigerung der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen durch gezielte Qualifikation
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Die Forcierung der Zusammenarbeit im Rahmen der Mühlviertler Alm Wirtschaft
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großes Potential im Bereich Outdoor- Möglichkeiten
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regionales Produktangebot als Zugpferd
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ungebrochener Trend zum Wanderreiten
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neue dezentrale Formen der Altersbetreuung
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neue Arbeitsplätze in der Sozialwirtschaft
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Reduktion der Abwanderung durch gezielte Maßnahmen in der Bildungs- u. Jugendarbeit
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Biomasselieferbörsen zur Versorgung von Kleinanlagen
Entwicklungsschwerpunkte
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Ganzeheitliche lernen - erlebnisreich lehren
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Land und Wirtschaft: Wirtschaftsregion durch Kooperation
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Zentrum für geistige Erholung und Lebensenergie
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Innovative Modellentwicklung im Versorgungs- und Betreuungswesen
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Wärme natürlich nah
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Landschaften und Lebensräume gestalten
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Regionales Kapital fair-teilen
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Tourismus in der Lebensregion




