LAG Strudengau

Leader-Region Strudengau - Beschreibung der Region - Ziele - Strategie - Entwicklungsschwerpunkte

Leader-Region Strudengau

Die Leader-Region Strudengau liegt im südöstlichen Teil des Mühlviertels, umfasst den nordöstlichen Teil des politischen Bezirkes Perg und grenzt an das Bundesland NÖ. 
Als ländlich strukturiertes Gebiet wird die Region südlich von der Donau begrenzt und die Granithügel des Mühlviertels lassen im Norden der Region schöne Ausblicke über das wirtschaftlich vom Donaustrom geprägte Landschaftsbild zu. Die Donau als wirtschaftliche und touristische Lebensader der Region war auch Namensgeber des Strudengaus. Gefährliche Engstellen der „Strudel“ und „Wirbel“, welche im 19. und 20. Jahrhundert entschärft wurden, stecken hinter dem Regionsbegriff Strudengau.

Beschreibung der Region

Die Region lässt sich im Wesentlichen in 3 Naturlandschaften einteilen

  1. Der Strudengau (Gemeinden Grein, St. Nikola, Waldhausen) 
    Der Name Strudengau (im eigentlichen Sinne) leitet sich vom Wasser der einstmals gefährlichsten Stromstrecke an der Donau ab, in welcher nur die Greiner Bürger das "Flößerei und Umschlagrecht" besaßen. Erst durch die Beseitigung der gefährlichen Naturhindernisse im Engpass der Donau zwischen Grein und Ybbs sowie mit der Einführung der Dampfschifffahrt 1837 hat die Stadt ihre Bedeutung als Warenumschlagplatz verloren Diese für die Region typische Naturlandschaft wurde als Bezeichnung für die gesamte LEADER Region gewählt.
  2. Das Machland (Gemeinden Perg, Arbing, Naarn Mitterkirchen, Baumgartenberg und Saxen)
    Dieses flache, knapp über dem Donauniveau (um 240 m Seehöhe) liegende, fruchtbare Schwemmland wird von intensiver agrarischer Nutzung bestimmt. Zur Donau hin sind Reste ursprünglicher Aulandschaften erhalten.
  3. Das Hügelland des östlichen Mühlviertels (Allerheiligen, Bad Kreuzen, Dimbach, Klam, Münzbach, Pabneukirchen, Rechberg, St. Thomas am Blasenstein, Windhaag bei Perg)

Ziele - Strategie - Entwicklungsschwerpunkte

Ziele:

  

» Stärkung des ländlichen Raums

» Minderung von Defiziten

» Herausarbeitung von Qualitäten

» von der Bevölkerung getragen und initiiert

» Wertschöpfung

» Arbeitsplätze

» Nachhaltigkeit

» Umweltschutz

Strategie:

Die zentrale Entwicklungsstrategie der Region Strudengau:

» Gemeinden als Kompetenzzentren

» Gemeinden finden und erproben neue Formen der Zusammenarbeit
   Gemeindenetzwerk - Energieregion - Holzregion - Nahversorgungsregion

Entwicklungsschwerpunkte:

» Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirschaft

» Verbesserung der Umwelt und Landschaft

» Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft

» Leader

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