LAG Wels Land: Weg von der lila Kuh - hin zur bäuerlichen Wirklichkeit!

Dein Nachbar - der Bauer, die Bäuerin" ist ein bäuerliches Vermittlungsprojekt, maßgeschneidert für die Region und eine optimale Erweiterung zum Programm "Schule am Bauernhof". Ein innovatives Vorhaben gefördert in der Leader-Maßnahme "Lernende Regionen"

Im Herbst 2009 erfolgte die Pilotumsetzung in den Hauptschulen Pichl, Eberstalzell und Marchtrenk. Die evaluierten Verbesserungsvorschläge der SchülerInnen und LehrerInnen wurden im Workshop-Paket berücksichtigt. 2010 wird "Dein Nachbar - der Bauer, die Bäuerin" allen Hauptschulen im Bezirk Wels-Land angeboten. Anfang März ist die HS Stadl-Paura dran. Ab Herbst 2010 werden auch die Hauptschulen in der Stadt Wels mit einbezogen. Das Projekt auf ganz Oberösterreich auszuweiten, ist ein langfristiges Ziel!

Dabei verfolgt das Team rund um  Projekt-Sprecherin Anita Straßmayr und Auer das klare Ziel, den jungen Konsumenten von morgen künftig ein besseres und realistischeres Bild der Landwirtschaft in Oberösterreich zu zeichnen.
"Den Lehrern wird eine kompakte und realistisch aufbereitete Mappe rund um das Arbeitsfeld des Bauern überreicht, anhand derer die Schüler erste Einblicke in die Landwirtschaft erhalten sollen, so Sprecherin Straßmayr. Danach statten Auer und Straßmayr persönlich der Schule ihren Besuch ab, um in einer Diskussionsrunde aufgetretene Fragen beantworten und persönlich über ihre eigenen Betriebe und Erfahrungen sprechen zu können.
"Und als Finale dürfen die Schüler selbst einen bäuerlichen Betrieb mit ihrem Lehrer/ihrer Lehrerin besuchen", erklärt Auer. "Teenager sollen über die Landwirtschaft Bescheid wissen", betont er.
Straßmayr ergänzt: "Kinder sind nicht nur die Konsumenten von morgen, sondern auch die Meinungsmacher von heute. Sie entscheiden schon oft was auf den Teller oder als Schuljause in die Tasche kommt. Wir machen Werbung zum Anfassen von regionalen Produkten - auf sympathische, praxis- und kindgerechte Weise".
"Denn zum Einmaleins in der Schule gehört auch, dass man lernt, woher das Sonntags-Schnitzel kommt", so Auer.

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