Woran arbeiten wir?

Beschreibung der Region - Beschreibung der LAG - Ziele - Strategie - Entwicklungsschwerpunkte

Beschreibung der Region

Unsere Region befindet sich im südlichen Waldviertel und nördlichen Mostvierte. Sie erstreckt sich unmittelbar unterhalb der Stadtgrenze Zwettl bis südlich der Donau, kurz vor dem Mostviertler Hügelland. Im Westen grenzen wir an das Bundesland Oberösterreich an, im Osten an die Wachau.

 Die Erschließung dieser Region reicht nach den Funden in den Gudenushölen bis in die Steinzeit zurück (Kremstal, Donauraum). Im Mittelalter, als die Ministerialen der Babenberger Herzöge gleichsam als Kolonisatoren in den so genannten Nordwald, den sog. „Silva Nortica“ vordrangen, fanden sie ein Gebiet vor, in dem noch Bären, Wölfe, Luchse und sonstiges Wild in reichem Maße heimisch waren (südl. Waldviertel).

Die Anzahl der Einwohner liegt in den Gemeinden bei durchschnittlich etwa 1200 – 1500 Personen. Die flächenmäßig größten Gemeinden sind Pöggstall, Yspertal und Bärnkopf. Die einwohnerstärksten Gemeinden sind neben den beiden Stadtgemeinden Pöchlarn und Ybbs an der Donau, die Gemeinde Pöggstall und Persenbeug Gottsdorf. Diese Statistik lässt eine starke Konzentration an Einwohnern in Richtung Donau erkennen.

Somit sind die Donaugemeinden (links und rechts entlang des Ufers) am stärksten besiedelt, und laut Statistik am wenigsten, bzw. gar nicht von der Abwanderungsproblematik betroffen.

Die dünnste Besiedelung haben die Gemeinden im Weinsberger Wald (größtes zusammenhängendes Waldgebiet Mitteleuropas) Dorfstetten, Bärnkopf und Gutenbrunn. In diesen Zusammenhang kann auch die schlechte Erreichbarkeit erwähnt werden. Entlang des Ballungsraumes Zwettl sind die Gemeinden durchschnittlich groß mit deutlich erkennbaren Zuwächsen in den letzten Jahren (Grafenschlag/Großgöttfritz).

Die Gemeinden entlang der Bundesstrasse 36 (Sallingberg, Ottenschlag, Pöggstall) haben stagnierende, bzw. leicht sinkende Zahlen. Hier ist zwar relativ gute Erreichbarkeit gegeben, jedoch ist die Entfernung zu den Ballungsräumen zu groß, sodass es eher eine Ansiedelung in Ballungsraumnähe gibt.

 

Beschreibung der LAG

Aufgrund der Vielseitigkeit unserer Region haben wir einen umfangreichen Ansatz an der Basis gewählt (bottom up). Aus jeder Gemeinde sind jeweil ein politischer und ein nichtpolitischer Vertreter in den Arbeitsgremien und Arbeitskreisen.

 

 

Das Hauptziel für die nächste Förderperiode 2007-13 der Entwicklung der Region südliches Waldviertel – Nibelungengau lautet:

 

 

Die Region soll sich Wettbewerbsfähig entwickeln

 

 

Darin untergeordnete Ziele sind:

 

·        Verbesserte Kooperationen

·        Erhaltung der Umwelt und deren Vermarktung (durch Tourismus)

·        Verbindung Landwirtschaft & Tourismus (Bsp. Mohnregion, etc)

·        Sicherung regionaler Arbeitsplätze

·        Erhöhung der Wertschöpfung

·        Energieeinsparungen / Energieautarkie

·        Entwicklung endogener Potentiale

·        Gleiche Rahmenbedingungen für Jugend, Frau und Mann

·        Unausgenutztes Humanpotential nutzen (Kreativpotential)

·        Positive Wanderungsbilanz

·        Vitaler, multifunktionaler, nachhaltiger Lebensraum

Unsere Strategie lautet:

 

Die Region soll sich Wettbewerbsfähig entwickeln

 

  • Bisher kaum sektorenübergreifende Kooperationen

  • In der Region gibt es zahlreiche touristische, kulturelle und Bildungseinrichtungen, welche aber bisher kaum miteinander vernetzt sind. Speziell die touristischen Angebote sollen mit den zuständigen Tourismusdestinationen abgestimmt werden. Daher sollen speziell in den Bereichen Landwirtschaft, Kultur, Bildung und Qualifizierung in dieser Leaderperiode gemeinsame Marketingmaßnahmen, gemeinsame Angebotsentwicklung (inklusive Kulinarik und Beherbergung) und Produktentwicklung durchgeführt werden. Der Bereich Tages- und Gesundheitstourismus spielt unter Berücksichtigung der beiden derzeit gebauten Kurhäuser eine zentrale Rolle.

  • Landschaftsschutz, Landschaftspflege und Alternativen zur Energiegewinnung haben in dieser neuen Strategie unter dem Kapitel „Land- und Forstwirtschafteinen Ansatz“ gefunden, da in der Region fünf Natura 2000 Gebiete, bzw. ein Naturpark liegen. Aber auch Bspw. Urlaub am Bauernhof, Naturschutz und Sektorübergreifende Kooperationen mit der LW bieten hier große Möglichkeiten (vgl. SWOT Analyse).

  • Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung der Angebote in der Wirtschaft (vor allem Landwirtschaft und Tourismus)

  • Wirtschaft / Energie / Holz. Diese Dreierkombination soll neue Formen des Wirtschaftens ermöglichen. Durch Kooperationen können Arbeitsplätze geschaffen und neue Techniken und Produkte entwickelt werden.

  • Neue Technologien sollen durch den Bau einer Musteranlage der Pyrolysetechnologie in der Gemeinde Yspertal entwickelt werden.

  • Nach diesem Ansatz sind vier Handlungsprinzipien entstanden: Innovation, Kooperation, Jugend (U40) und Gender Mainstreaming. Diese vier Prinzipien gelten für alle Themen dieser LES. Man möchte dadurch die Nachhaltigkeit der Leaderprojekte und ein Alleinstellungsmerkmal von regionaler Innovation erhalten.

 

 

Die Umsetzung der Strategie erfolgt durch unsere Arbeitsschwerpunkte, die sogenannten Arbeitskreise:

 

Landwirtschaft und Tourismus

Bildung und Kultur

Wirtschaft, Energie und Holz

 

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