LAG Triestingtal

Die LEADER-Region Triestingtal - Beschreibung der Region Triestingtal - Strategie - Schwerpunkte

Die LEADER-Region Triestingtal

Herzlich willkommen in der LEADER Region Triestingtal! Wir freuen uns über Ihr Interesse an den neuen Formen der gemeindeüberschreitenden Zusammenarbeit, die sich im Tal – auch ganz konkret für Sie – bieten. Hauptschwerpunkt der Weiterentwicklung unserer Region in den nächsten Jahren ist es, übergreifende Schwerpunkt-Themen – insbesondere Innovation und Kooperation im Tal – zu initiieren und zu fördern.
Dazu zählen:

  • Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Nutzung und Weiterentwicklung der regionalen Ressourcen
  • die Vernetzung innovativer Köpfe
  • der Aufbau übergreifender Kooperationen, die Entwicklung innovativer Produkte sowie die laufende Verbesserung der Qualität
  • die Verbesserung und Vernetzung der Ausbildung
  • das Halten und Nutzen von Kompetenzen in der Region

Wir freuen uns, wenn Sie mit Ihrer Projekt-Idee einen Beitrag zu Erreichung dieser Ziele leisten möchten!

In der LEADER Info-Broschüre finden Sie ausgewählte Beispiele an LEADER-Projekten

Beschreibung der Region Triestingtal

 Die LEADER Region Triestingtal besteht aus 12 Mitgliedsgemeinden, die bis auf Kaumberg (politischer Bezirk Lilienfeld) im politischen Bezirk Baden liegen. Diese Gemeinden haben beschlossen, im Rahmen des LEADER Programmes (EU-Förderprogramm für den ländlichen Raum 2007-2013) innovative und nachhaltige Projekte in der Gesamtregion umzusetzen.

Die Region erstreckt sich mit 329 km² entlang des Triestingtales in west-östlicher Richtung. Die Gemeinden Leobersdorf, Schönau an der Triesting und Günselsdorf – am Talausgang gelegen – zählen geographisch bereits zum Wiener Becken. Die B18 sowie die Bahnlinie Leobersdorf–Weissenbach stellen die wichtigsten Verkehrsanbindungen dar.

Der Anschluss des Tales an die Autobahn A2 und an die Südbahn liegt in Leobersdorf. Schönau an der Triesting und Günselsdorf liegen an der B17. Mit heute 34.000 Einwohnern weist die LEADER Region Triestingtal im letzten Jahrzehnt ein eindeutig positives Bevölkerungswachstum von 4,6 % auf. Die Gemeinden an den Verkehrsknotenpunkten registrieren stärkere Bevölkerungszuwächse.

Die Flächennutzung im Triestingtal zeigt klar den hohen Waldanteil der Region. So sind rund 67% des Gebietes mit Wald bedeckt. Die Gemeinde Furth nimmt hier mit fast 84,4% Waldanteil die Spitzenposition in der Region ein. Das Triestingtal zeichnet sich durch unterschiedliche Wirtschaftsbranchen mit zum Teil sehr großen Betrieben aus. Die größten Unternehmensstandorte befinden sich vor allem in Weissenbach, Berndorf, Hirtenberg, Enzesfeld und Leobersdorf.

Ortsverbindend und touristisch prägend ist der Triesting-Gölsentalradweg. Die Führung des Radweges vom Industrieviertel ins Mostviertel ist durch die Triesting und die Gölsen vorgegeben. Getrennt werden die beiden Wasserläufe durch den Gerichtsberg, der höchsten Erhebung dieser Radroute. Der Radweg bietet eine Reise durch eine vielfältige Kultur- und Naturlandschaft.

Der Radweg führt aus dem Weinbau- und Industriegebiet des Flachlandes – vorbei an Ackerland, Wiesen und Föhrenwald – in die schon leicht alpin geprägte Landschaft des oberen Tales. Die etwa 60 Kilometer lange Radroute ist eine der sieben touristischen Hauptradrouten in Niederösterreich. Sie verbindet den Traisental-Radweg (Traisen) mit dem Thermen-Radweg (Leobersdorf/Schönau) und findet eine Weiterführung im Triestingau-Radweg. (www.triesting-goelsentalradweg.at)

Strategie - Schwerpunkte

Die lokale Entwicklungsstrategie Triestingtal baut auf folgenden Scherpunkten auf:

  • Dorf- und Stadterneuerung
  • Natur und Kulturlandschaft
  • Tourismus und Kultur
  • Landwirtschaft, Umwelt und Energie
  • Wirtschaft
  • Soziales, Jugend, Integration und Gender Mainstreaming


Diese Themen wurden im Zuge des endogenen Entwicklungsprozesses im Rahmen zahlreicher Arbeitskreissitzungen als für die Region wesentlich erkannt und weiterentwickelt.
Zur Erfüllung müssen alle Themen von der Region getragen werden: also von der Bevölkerung, den UnternehmerInnen, SozialpartnerInnen und EntscheidungsträgerInnen.

 

Images
Attachments
Artikelaktionen
Dokumente
LEADER Infobroschüre