LAG Regionalentwicklung kaerten:mitte
Beschreibung der Region - Beschreibung der LAG - Ziele - Strategie - Entwicklungsschwerpunkte
Beschreibung der Region
Die LAG kärnten:mitte erstreckt sich von der Saualpe über die Gurktaler Alpen bis hin zu den Nockbergen und gliedert sich in die Regionalvereine Norische Region – die älteste Leader-Region Kärntens, Kärntner Holzstraße und Hemmaland. Die Regionen wollen gemeinsam eine wirtschaftliche, soziale sowie kulturelle Stärkung des ländlichen Raumes erreichen. Mit der Aufnahme der Bezirksstadt St. Veit/Glan und der Umlandgemeinden, zwei Gemeinden aus dem politischen Bezirk Klagenfurt und der Steiermark hat sich die LAG nicht nur wesentlich vergrößert, sondern sie hat wirtschaftlich starke Partner dazu gewonnen. Dadurch wird die Region nach vielen Jahren endlich zu einer Einheit, die es ermöglicht, dass der zentrale Raum von der Peripherie profitieren kann und umgekehrt. Denn Zentren brauchen ein gesundes Umland und Innovation braucht natürliche Ressourcen. kärnten:mitte kann sich dadurch stärker nach außen positionieren und hat somit die Chance, sich zu einer der stärksten Regionen Kärntens zu entwickeln.
Beschreibung der LAG
Das Motto der Region ist:
„Gemeinsam gestalten wir die Zukunft unseres Lebens- und Wirtschaftsraumes!“
Die lokale Entwicklungsstrategie baut auf den vorhandenen Potenzialen der Region und der Vielfalt des Natur- und Kulturraumes auf. Sie liegen im Waldreichtum (70 % Waldanteil), in „Erneuerbarer Energie“ und im unverwechselbaren kulturellen und spirituellen Erbe, das eine Zeitreise durch die Region ermöglicht.
Ziele - Strategie - Entwicklungsschwerpunkte
Zusammenarbeiten in der Region
- Die LAG als Organisationseinheit wird eine arbeitsfähige Kooperations- und Arbeitsplattform
- Horizontale und vertikale Kooperationen zwischen allen Wirtschaftssegmenten und zwischen den Regionen/Gemeinden werden auf- und ausgebaut
- Lernende Region wird als kooperatives Modell entwickelt und umgesetzt
Leben in der Region
- Die Lebensqualität für Menschen in der Region bleibt auf gleichem Niveau erhalten
- Ein menschengerechtes soziales Umfeld wird gewährleistet
- Die ökologische und landschaftliche Vielfalt des Natur- und Kulturraumes wird gesichert
Arbeiten in der Region
- Eine bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildung für Personen im erwerbsfähigen Alter wird ermöglicht
- Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird verbessert
- Innovative Mobilitätslösungen werden entwickelt und umgesetzt
Wirtschaften in der Region
- Handel/Gewerbe/Industrie wird gestärkt, sodass Arbeitsplätze in der Region erhalten bzw. ausgebaut werden
- Land- und forstwirtschaftliche Ressourcen werden als Basis für Diversifizierung und Wertschöpfungsketten erkannt und genutzt
- Natur- und Kulturtourismus wird als Wirtschaftssegment weiterentwickelt und führt zu einer Positionierung in der Region

