Wlodkowski: Wald-Biodiversität braucht keinen Glassturz
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Österreichs Weg der Waldbewirtschaftung als Vorbild für die 3. Welt Wien, 20. Mai 2011 (aiz.info). - "Wer der Ansicht ist, dass die Biodiversität nur dann gefördert wird, wenn man den Wald unter einen Glassturz stellt, der hat von Naturzusammenhängen nicht die geringste Ahnung. Gerade das Gegenteil ist der Fall, wie der österreichische Weg der Forstbewirtschaftung eindrucksvoll zeigt und die Ergebnisse der Österreichischen Waldinventur bestätigen. Nur wer den Wald aktiv bewirtschaftet, kann auf ein und derselben Fläche alle seine Wirkungen für die gesamte Gesellschaft sichern. So stellen unsere Forstwirte gleichzeitig der höchst erfolgreichen Holzverarbeitenden Industrie den Rohstoff zur Verfügung, liefern Energieholz für Wärme oder Strom, garantieren durch gesunde Wälder den Schutz vor Lawinen oder Vermurungen, bieten einen gefragten Erholungsraum und sorgen zudem für eine beeindruckende Artenvielfalt, wie zahlreiche Projekte und Privatinitiativen im Rahmen des freiwilligen Vertragsnaturschutzes, der Naturschutzorganisation BIOSA oder der Teilnahme an der PEFC-Zertifiz ierung zeigen ", erklärte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich, zum Internationalen Tag der Biodiversität am 22.05. Weltweit Vorbild Bestätigung durch Untersuchung Besonders aussagekräftig sind die Ergebnisse der Inventur, die Trends zum Ausdruck bringen. In der letzten Erhebungsperiode 2007/2009, deren Ergebnisse Anfang 2011 veröffentlicht wurden, zeigt sich besonders in Hinblick auf wichtige Indikatoren der Waldbiodiversität, dass sich Bewirtschaftungsmaßnahmen und die Förderung der Artenvielfalt nicht ausschließen. Nicht nur der Wald wächst stetig, auch der Anteil von Totholz als Lebensraum zahlreicher Tier-, Pflanzen- und Pilzarten im heimischen Wald hat sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt. Erstmals gibt es mehr Misch- und Laubwälder als Fichtenreinbestände, was für die Biodiversität förderlich ist. Freiwillige Aktionen
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